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REAL CORP 2012

RE-MIXING THE CITY
Der Weg zu Nachhaltigkeit und langfristiger Stabilität?

Tagtäglich sehen sich Städte mit neuen Herausforderungen konfrontiert, sei es durch rasches Bevölkerungswachstum und hohe Entwicklungsdynamik oder auch durch wirtschaftlichen Wandel und „Schrumpfung“. Entsprechen unsere Städte in ihren Strukturen noch den aktuellen Anforderungen? Erfordert die wirtschaftliche Entwicklung sogar noch weitere Funktionstrennung und höchstrangige Infrastrukturen? Oder ist es höchste Zeit, sich der Herausforderung der „Wiederdurchmischung der Stadt“ mit kurzen Wegen und lokalen Kreisläufen zu stellen?

Fachleute aus aller Welt präsentierten im Rahmen der REAL CORP 2012 ihre Lösungsansätze zu diesen Themen:

  • Erfüllen die städtischen Muster und unsere Stadtstrukturen immer noch die Anforderungen ihrer Bewohner im täglichen Leben?
  • Sind „durchmischte Städte“ nachhaltiger und widerstandsfähiger?
  • Leben, arbeiten, lernen, erholen, genießen, einkaufen – alles immer und überall? Weg-Zeit-Muster der 24/7-Stadt?
  • Wie können Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur aufrecht erhalten und sich ändernden Bedürfnissen angepasst werden?
  • Wie kann genügend Wohnraum zu akzeptablen Bedingungen verfügbar gemacht werden?
  • Können soziale Spannungen eingedämmt, Ressourcenversorgung und Lebensqualität gesichert und Städte zu sicheren „Wohlfühl-Orten“ gemacht werden?
  • Was ist die Rolle der Stadtplanung in diesen Prozessen?

REAL CORP 2011

Wandel und Veränderung sind allgegenwärtig in Städten und Regionen.

Das Bestreben nach ständiger Erneuerung und Verbesserung ist ebenso Treiber einer gedeihlichen Entwicklung wie Nutzungsdruck, Verdrängungswettbewerb und „konstruktive Zerstörung“ mit all ihren Nebenwirkungen.

Stadtentwicklung ist keine Einbahnstraße, die zu einem „idealen Endzustand“ führt. Änderungen der Rahmenbedingungen wie das Aufblühen oder die Krise von Wirtschaftssektoren, die Änderung gesellschaftlicher Werte oder ökologisch bedingte Herausforderungen erfordern die Anpassung von Zielsystemen und Entwicklungsrichtungen. Auch Änderungen im Infrastruktursystem und gezielte planerische Interventionen („Leuchtturm-Projekte“, Großveranstaltungen, ...) führen immer wieder zu grundlegenden Änderungen der Entwicklungsrichtung und -dynamik.

Permanenter Wandel findet statt – oft in Form kontinuierlicher, evolutionärer Entwicklung, mitunter auch in Form großer, tiefgreifender Einschnitte.

Das Thema der „Veränderung als Voraussetzung für Stabilität von Städten und Regionen“ steht im Mittelpunkt der REAL CORP 2011. Wie kann mit „Lebenszyklen von Städten und Regionen“ planerisch umgegangen werden?

Besonderes Augenmerk soll auf den technologischen Möglichkeiten der Gestaltung von Veränderungen liegen: auf entsprechenden Planungsprozessen und -instrumenten sowie auf Stadt-, Umwelt-, Verkehrs- und Kommunikationstechnologien.

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